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@@ -451,6 +451,24 @@ Zeit effizient zu nutzen; Pragmatismus über technische Eleganz.
Das Qualitätssicherungskonzept orientierte sich am V-Modell. Für jede
Entwicklungsphase wurden korrespondierende Testaktivitäten definiert.
Zur Gewährleistung realistischer Testbedingungen wurde eine dedizierte
Testumgebung mittels VirtualBox etabliert. Ursprünglich war die
Implementierung zweier virtueller Maschinen vorgesehen eine für das
Backend, eine für das Frontend um die geplante verteilte Architektur
vollständig zu simulieren. Die zeitlichen Restriktionen erzwangen jedoch
eine Fokussierung auf die Backend-Testumgebung. Diese virtuelle Maschine,
basierend auf Debian mit Hardware-Konfigurationen analog zum
Produktivsystem des Raspberry Pi, ermöglichte realitätsnahe Tests ohne
Gefährdung der Produktivumgebung.
Die Konfiguration der Testumgebung erforderte spezielle Anpassungen an
die Unternehmensrichtlinien: Da Port 443 auf Dienstrechnern der
Mercedes-Benz AG standardmäßig blockiert ist, wurde eine
Port-Weiterleitung implementiert, die den Zugriff vom Host-System über
alternative Ports ermöglichte. Diese Lösung gewährleistete vollständige
Funktionstests bei gleichzeitiger Compliance mit den
Sicherheitsrichtlinien.
Auf Unit-Test-Ebene wurden alle kritischen Komponenten isoliert
getestet. Die Datenbankoperationen, API-Eingabevalidierung und
Kernfunktionen der Reservierungsverwaltung durchliefen umfangreiche
@@ -690,6 +708,14 @@ erreichte 85% die fehlenden 15% waren hauptsächlich
UI-Code und Error-Handler, deren Test-Aufwand in keinem vernünftigen
Verhältnis zum Nutzen stand.
Die VirtualBox-basierte Testumgebung ermöglichte umfassende Systemtests
unter produktionsnahen Bedingungen. Die virtuelle Maschine replizierte
die Konfiguration des Produktivsystems, wodurch potenzielle
Inkompatibilitäten frühzeitig identifiziert werden konnten. Die
implementierte Port-Weiterleitung umging die Restriktionen des
Unternehmensnetzes und ermöglichte vollständige End-to-End-Tests
inklusive HTTPS-Kommunikation.
Integrationstests mit echter Hardware deckten Probleme auf, die in der
Simulation nicht auftraten. Timing-Issues bei simultanen Zugriffen,
Memory-Leaks bei lang laufenden Operationen, Race Conditions im
@@ -752,6 +778,12 @@ DHCP-Reservierungen waren in der Netzwerk-Policy nicht vorgesehen. Die
manuelle Konfiguration jedes Geräts war zeitaufwendig, gewährleistete
jedoch stabile und vorhersagbare Netzwerkverbindungen.
Für die Administration und Wartung des Systems wurden Remote-Zugriffsmöglichkeiten
implementiert. Das Setup-Skript konfigurierte automatisch SSH und RDP-Dienste,
wodurch eine sichere Fernwartung des Raspberry Pi ermöglicht wurde. Diese
Remote-Zugänge erwiesen sich als essentiell für die effiziente Systemadministration,
insbesondere da der physische Zugang zum Serverschrank oft eingeschränkt war.
## 3.6 Erfüllen der Anforderungen an die Informationssicherheit
Die Informationssicherheit wurde von Anfang an als kritischer